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Lerndesign an der Schnittstelle von Didaktik und Technologie


Schon in meinen ersten Erfahrungen mit E-Learning-Entwicklung ist mir aufgefallen, dass die grössten Schwäche digitaler Kurse selten an der Technik liegt - sonder daran, dass sie vom Inhalt her gedacht werden, nicht vom Lernproblem. Diese Beobachtung begleitet mivh seither: Lernen funktioniert nur dann, wenn die Bedürfnisse der Lernenden wirklich im Mittelpunkt stehen, nicht der Stoff oder das Tool.

Über mich


Mein Weg führt von der Sozial- und Organisationspädagogik zur Bildungstechnologie – und verbindet pädagogische Perspektiven mit digitalem Know-how und nutzerzentrierter Forschung. Ich übersetze komplexe Anforderungen in durchdachte, umsetzbare Lösungen, evidenzbasiert, lerntheoretisch fundiert und mit einem klaren Blick für unterschiedliche Perspektiven. Didaktik verstehe ich dabei nicht als starres Konzept, sondern als Gestaltungsaufgabe: als Prozess, der Orientierung gibt und zugleich Spielräume eröffnet.

Bildungsweg

2022-2025
Universität des Saarlandes
Master of Science (M.Sc.), Educational Technology
2023-2023
Universität Agder
Auslandssemester, Multimedia and Educational Technology
2017-2022
Universität Trier
Bachelor of Arts (B.A.), Sozial- und Organisationspädagogik (Erziehungswissenschaft)
2008-2016
Gymnasium Marienschule Saarbrücken
Hochschulreife

Meine Erfahrungen

Mit einem starken Fundament in Bildung, digitalem Design und nutzerzentrierter Forschung habe ich zu Projekten beigetragen, die von interaktiven Lernumgebungen bis hin zu KI-gestützten Feedbacksystemen reichen. Ob in kleinen kreativen Teams oder größeren Organisationen, ich konzentriere mich darauf, komplexe pädagogische Herausforderungen in durchdachte Lösungen zu verwandeln, die das Lernen zugänglicher, ansprechender und sinnvoller machen.

💻 Softwarekenntnisse
  • Office-Software – hervorragende Kenntnisse
  • Figma – fortgeschrittene Kenntnisse
  • Articulate 360 – fortgeschrittene Kenntnisse
  • Canva – fortgeschrittene Kenntnisse
  • Moodle – fortgeschrittene Kenntnisse
  • Python – Grundkenntnisse

🌍 Sprachkenntnisse
  • Deutsch – Muttersprache
  • Englisch – C1
  • Französisch – B1
  • Norwegisch – A1

Meine Projekte

UDSustainable

Nachhaltigkeit auf dem Campus kann herausfordernd sein – besonders für internationale Studierende, denen das deutsche Mülltrennungssystem oft unbekannt ist. Eine Nutzerstudie zeigte, dass sie sich wenig mit dem Thema befassen und bestehende Informationen meist nur auf Deutsch und daher schwer zugänglich sind. Auch die Universität des Saarlandes verfolgt das Ziel, nachhaltiges Verhalten bei Studierenden und Mitarbeitenden zu fördern. Als Ort von Forschung und Innovation trägt sie besondere gesellschaftliche Verantwortung. Deshalb wurde entschieden, auf Basis der bestehenden Campus-App – bekannt etwa für den Mensaplan – einen interaktiven Prototypen zu entwickeln, der Nachhaltigkeitsinhalte integriert. Dieser wurde mit Figma umgesetzt und zeigt, wie etwa Tipps zum Recycling oder zur Fahrradnutzung leicht zugänglich und nutzerfreundlich eingebunden werden können.

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Replication Crisis

Diese Lerneinheit entstand im Rahmen eines Gruppenprojekts und führt Lernende interaktiv in das Thema Replikationskrise in der empirischen Forschung ein. Sie zeigt, warum Replizierbarkeit für die Aussagekraft wissenschaftlicher Ergebnisse wichtig ist und wie Forschungsentscheidungen deren Qualität beeinflussen können.

Das didaktische Design basiert auf Gagnés „Nine Events of Instruction“ sowie Schanks „Goal-Based-Scenario“ und nutzt strukturierte Lernszenarien mit Wissensvermittlung, Übungsphasen und Feedback, um eine interaktive, praxisnahe Lernumgebung zu schaffen. Entwickelt wurde die Einheit mit Articulate Storyline 360, um ein ansprechendes und leicht zugängliches Lernerlebnis zu ermöglichen.

Sie unterstützt Lernende dabei, problematische Forschungspraktiken zu erkennen und Prinzipien wie Transparenz und Replizierbarkeit in ihre eigene Arbeit zu übertragen. Die Einheit richtet sich an Einsteiger:innen ebenso wie an erfahrene Forschende und lässt sich flexibel an unterschiedliche Vorkenntnisse anpassen.

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Open Educational Ressources

Das Thema Open Educational Resources (OER) wurde in Form eines digitalen Museums aufbereitet – jedoch bewusst anders als klassische Ausstellungen. Wer kennt es nicht: endlose Textwände, überladene Tafeln – da lässt das Interesse oft schnell nach, und der Lerneffekt bleibt gering.

Dieses Museum setzt genau dort an: Es ist nicht nur digital und damit deutlich barriereärmer zugänglich, sondern auch interaktiv gestaltet. Besucher:innen können selbst aktiv werden, Dinge einschätzen, raten und entdecken. So entsteht ein Lernerlebnis, das neugierig macht, einbindet und im Gedächtnis bleibt.

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iTea - Intelligenter Tee-Assistent

Tee gehört weltweit zu den beliebtesten Getränken – als Genussmoment ebenso wie als Ritual der Achtsamkeit. Doch die richtige Zubereitung erfordert Präzision: Temperatur, Ziehzeit und Menge beeinflussen Geschmack und Wirkung maßgeblich. Um diesen Prozess zu vereinfachen, haben wir ITea entwickelt – einen smarten Assistenten für die perfekte Tasse Tee.

Über eine NFC-Karte erkennt das Gerät die Teesorte, gibt klare Anweisungen und startet automatisch den passenden Timer. Sobald der Tee trinkbereit ist, wird dies signalisiert – ganz ohne zusätzliche Hilfsmittel oder Hygieneprobleme wie bei Vollautomaten. So bleibt die Zubereitung einfach, individuell und unter eigener Kontrolle.

Das Projekt entstand im Rahmen des Informatik-Kurses „Interactive Systems“ und verbindet nutzerzentriertes Design mit technischer Umsetzung.

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